Warum Breathwork mit jeder Erfahrung tiefer werden kann

Breathwork hat einen Ruf. Manche schwärmen davon wie von einer Erleuchtung. Andere sind skeptisch und viele fragen sich insgeheim: Ist das wirklich etwas für mich?

Ich begleite Menschen durch Breathwork-Sessions und ich erlebe immer wieder dasselbe Muster: Jemand hat viel gelesen, Videos geschaut, Podcasts gehört. Er kommt neugierig, offen, motiviert. Und doch: kaum liegt er auf der Matte, spüre ich eine feine Anspannung. Der Körper ist bereit, aber der Kopf hält noch fest.

Was werde ich erleben? Wird es bei mir auch so sein? Mache ich es richtig?

Diese Erwartungen sind gut gemeint. Aber sie sind, ohne dass man es merkt, eine Form von Festhalten. Breathwork funktioniert genau andersherum: nicht durch mehr Wissen, sondern durch weniger Kontrolle. Nicht durch Anstrengung, sondern durch Reinspüren.

Das ist leichter gesagt als getan. Besonders für Menschen, die im Alltag viel leisten, viel denken, viel steuern. Der Kopf ist es gewohnt, das Steuer in der Hand zu halten.

Breathwork ist keine Prüfung

Der grösste Irrtum, den ich beobachte: Menschen denken, sie müssen Breathwork «richtig machen». Dass es ein Erlebnis geben muss. Ein Kribbeln, eine Vision, eine Träne, ein Aha-Moment.

Aber Breathwork ist keine Prüfung. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nur dich und deinen Atem und diesen einen Moment.

Manche Menschen atmen in den ersten Sessions sehr verhalten. Leise, kontrolliert, vorsichtig. Weil sie spüren wollen, was passiert, bevor sie sich wirklich einlassen. Auch das ist vollkommen in Ordnung. Der Körper schützt sich, und auch das gehört zum Prozess.

Was nach 2–3 Sessions passiert

Hier liegt das eigentliche Geheimnis: Breathwork kann gelernt werden. Nicht im Sinne von Technik, sondern im Sinne von Erfahrung.

Nach ein paar Sessions beginnt dein Körper zu verstehen, was hier passiert. Das Gehirn hört auf, jeden Atemzug zu kontrollieren. Das Nervensystem erinnert sich: Ah, hier darf ich ankommen. Hier ist es sicher.

Genau in diesem Moment entsteht etwas Entscheidendes: Vertrauen. Vertrauen in den Prozess. Vertrauen in deinen Körper. Vertrauen, dass du getragen wirst. Erst dann, wenn dieses Vertrauen da ist, öffnet sich das Loslassen ganz von selbst, denn der Körper weiss nun, worauf er sich einlässt.

Jede Session ist dabei anders. Sie hängt von dir ab, von deiner Konstitution, von deinem Energielevel an diesem Tag. Manchmal ist es tiefe Stille, es kommen Emotionen hoch oder man erlebt etwas, das kaum in Worte zu fassen ist.

Ich sage deshalb jedem Menschen, der neu dabei ist: Lass dich nicht von einer einzigen Erfahrung leiten. Lass dich auf eine kleine Reise ein.

Du möchtest es erleben?

Hier findest du alle Daten zu meinem Breathwork Angebot.

Die Gruppe bleibt bewusst klein gehalten, damit ich jeden Menschen wirklich begleiten kann. Ob du schon einmal dabei warst und wieder eintauchen möchtest, oder ob du zum ersten Mal neugierig bist: Du bist willkommen, genau so, wie du bist.

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